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22.12.2014 Steinbergen: Bürgerinitiative kämpft gegen Durchgangsverkehr

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Rinteln Aktuell / 22.12.2014

 

Steinbergen

Steinbergen ist schon seit Jahren vom Verkehr gebeutelt. Mit zwei stark frequentierten, sich kreuzenden Bundesstraßen, der B83 und B238, nimmt die Belastung durch Autos und LKW stets zu.

Und wer erinnert sich nicht an das Szenario, wenn Umleitungsverkehr von der Autobahn das Dorf mal wieder verstopft? Kaum einer, der nicht schon mal „mittendrin“ gestanden hat.
Das soll sich ändern, der Durchgangsverkehr soll aus dem Dorf raus. Um dies in die Tat umzusetzen, hat sich die vor rund einem Monat gegründete „BürgerInitiative Ortsumgehung Steinbergen“ jetzt auf die Fahnen geschrieben, in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2015 aufgenommen zu werden.

Seit neun Jahrzehnten existieren Pläne für eine geänderte Streckenführung der B83. Mit Unterschriftenlisten im Ort und Werbung für die Bürgerinitiative soll mehr Druck auf die Entscheidungsträger ausgeübt werden.

Die 30.000 Fahrzeuge, die durchschnittlich pro Tag durch den einstigen Luftkurort Steinbergen rollen, üben Verkehrslärm und eine hohe Feinstaub- und Abgasbelastung auf alle Bewohner aus. Die Folgen sind auch jenseits der betroffenen Straßen deutlich zu hören und zu riechen.

Foto: privat
Die junge Bürgerinitiative setzt sich für Steinbergen ein: Jens Wienecke, Manfred Hobein, Ingrid Rinne, Helga Gruhler, Walter Peters, Ludwig Schröder, Bernd Kiesow und Udo Schobeß präsentieren den Info-Flyer.