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21.01.2017 Hilfe, Schule!

Leserbrief zu: Grundschule Steinbergen

Schaumburger Zeitung / 21.1.2017

Steinbergen

Seit Jahren beobachtet man die Berichte der SZ bezüglich der Schulreformen und verfolgt Erfahrungsberichte von Eltern.

Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule verkürzte Schulzeit, wieder Abitur nach 13 Jahren, Kombiklassen, Schulstandorte, Einzugsbereiche …, da steigt doch niemand mehr durch!

Jetzt geht es scheinbar bei den Grundschulen weiter. Der Standort Steinbergen geschlossen, wegen Lehrermangel. Dann wurde es zur Elternentscheidung, ob die Kinder aus Deckbergen zurück nach Steinbergen dürfen. Hin und Her?

Jetzt kommt eine Umfrage, wo wir unsere Kinder beschulen lassen wollen, ohne dass es direkte Auswirkungen auf die Entscheidung der Schulbehörde haben soll.

Wie sollen wir, die Eltern von den 13 zukünftigen Erstklässlern aus Steinbergen, uns da verhalten?

Die Betreuung nach dem Unterricht mag man schon überhaupt nicht mehr ansprechen. Taxifahrt nach Deckbergen oder gibt es dort bald auch keine Betreuung mehr, wenn die Gelder für die Sanierung nicht bereitgestellt werden. Wer arbeitet, ist auf eine Betreuung angewiesen. Da fühlt man sich regelrecht erpresst.

Wir hängen zwischen zwei Schulstandorten, man bekommt den Eindruck, dass es hier nur noch um die Finanzmittel geht und nicht mehr um die Kinder und deren Bildung.

Da können wir ja nur hoffen, dass die Eltern das Kreuz an der „richtigen“ Stelle setzen.

Schöner Start in die Schulzeit!

Astrid Schulz und Sabrina Lülf, Rinteln

Foto: jan
Die Zukunft der Grundschule Steinbergen liegt im Ungewissen. Unsere Leserinnen Astrid Schulz und Sabrina Lülf haben zu dem Thema einen Leserbrief geschrieben.