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18.10.2012 Stadt kämpft für Umgehung

Neuer Bedarfsplan wird erstellt - erhält Projekt vordringlichen Bedarf?

Schaumburger Zeitung / 18.10.2012

Steinbergen

(jaj) Die Stadt macht sich weiter für eine Umgehung der Bundesstraße 238 stark. Das teilte der Erste Stadtrat Jörg Schröder auf der jüngsten Ortsratssitzung mit. Erst in der vergangenen Woche habe Schröder an einer Regionalkonferenz der obersten Landesplanungsbehörde und der niedersächsischen Straßenbauverwaltung teilgenommen, in der der zukünftige Bundesverkehrswegeplan diskutiert wurde.

„Wir haben auf dieser Sitzung noch einmal auf die Notwendigkeit des Projektes hingewiesen“, so Schröder. Gleichzeitig hätten er und Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz auch noch an das Niedersächsische Verkehrsministerium geschrieben.

Ortsbürgermeister Heiner Bartling (SPD) begrüßte diese Initiative. Er habe die Hoffnung, im nächsten Bedarfsplan „vordringlichen Bedarf“ bescheinigt zu bekommen. „Damit wir noch erleben, dass diese Umgehungsstraße gebaut wird“, so Bartling.

Schröder wies in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, wie wichtig es gewesen sei, schon im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben zu haben. „Für die Abgeordneten ist das eine Planungsgrundlage für die Bewertung“, so seine Einschätzung.

Der neue Bundesverkehrswegeplan soll 2015 von der Bundesregierung verabschiedet werden, er gilt dann bis 2030. Auf seiner Grundlage soll voraussichtlich 2016 der neue Bedarfsplan durch den Bund aufgestellt werden.