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16.09.2013 Deckbergen steht obenan

Verwaltung legt Prioritätenliste für Sportstättenbau vor

Schaumburger Zeitung / 16.9.2013

Rinteln

(wm) Der Verwaltungsausschuss hat jetzt die Prioritätenliste für die Investitionen im Sportbereich bestätigt, die von der Verwaltung und den Rintelner Sportvereinen vorgeschlagen worden ist. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz betonte, wohl um weiteren Diskussionen vorzubeugen: „Alle Sportvereine haben unterschrieben, auch wenn in Ortsratssitzungen etwas anderes behauptet worden ist.“

Im September vorigen Jahres hatte der Sportgutachter Peter Wehr dem Ausschuss für Schule, Sport und Kultur das von ihm und Jürgen Koch mit Vereinen, Schulen und Kommunalpolitikern erarbeitete Konzept für eine Weiterentwicklung im Sportbereich vorgestellt. Daraus ist jetzt eine mit den Sportvereinen abgestimmte Prioritätenliste entstanden.

Ganz oben auf der Liste steht der Neubau eines zweiten Spielfeldes, eines Großspielfeldes für den SC Deckbergen-Schaumburg. Das Gelände hatte die Stadt dafür schon vor Jahren gekauft. Für den Sportplatzbau erhält der Verein einen Zuschuss und ein zinsloses Darlehen. Damit sollen alle Sportstätten an der Grundschule Deckbergen konzentriert werden. Die alte Sportanlage an der Bundesstraße unterhalb von Schaumburg wird abgerissen.

Weiter auf der Prioritätenliste: Neubau einer öffentlichen Kinderspielzone am Steinanger; Neubau eines kombinierten Sportvereins- und Feuerwehrhauses in Deckbergen; Um- und Erweiterungsbau des Vereinsgebäudes der VTR mit neuen Sport- und Mehrzweckräumen; Erweiterung der Kabinen für den Jugendfußball des SV Engern; Umbau des Dorfgemeinschaftshauses Schaumburg zu einer Tagespflegeeinrichtung für leicht Demenzerkrankte in Verbindung mit einem Bewegungsraum; Neubau eines multifunktionalen Großspielfeldes am Sportpark Rinteln, dazu eine Ergänzung des Pausengeländes durch kleinräume Sport- und Bewegungszonen.

Dann gibt es noch weitere Projekte in Goldbeck, Krankenhagen und Steinbergen, die ebenfalls einer ersten Priorität zugeordnet werden können. Die bedürfen jedoch, so die Verwaltung, zunächst einer vorbereitenden Planung.

Im kommenden Jahr will die Verwaltung außerdem für den Dörferverbund Krankenhagen, Volksen, Friedrichswald, Uchtdorf und Wennenkamp einen Aufnahmeantrag in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen stellen.

Bei einer erfolgreichen Bewerbung, erläuterte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, könnte dann unter anderem das Bürgerhaus Krankenhagen bezuschusst werden. Doch hier müsse man erst die Entscheidung abwarten.