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10.10.2015 Auf den Spuren von Zwerg Anton

Arensubrger Wanderfreunde unterwegs

Schaumburger Zeitung / 10.10.15

Steinbergen

(red) Die Arensburger Wanderfreunde hatten sich diesmal den Zwerg-Anton-Weg ausgesucht. Wanderwart Karl Martin Pacholek erzählte die Mär dazu: Einem Bewohner der Gegend lieh Anton einst 200 Thaler. Nach Jahresfrist kam der Glückliche zur Zahlung, aber ein anderer Zwerg erschien unter dem Stein her und sagte: „Anton ist nicht mehr unter uns, geh ruhig heim und behalt das Geld.“

So starteten die Steinberger ihre Wanderung, eine kurze Pause gab es auf Höhe der Exterquelle, die hier ihren Lauf beginnt, bis sie nach 26 Kilometern in Rinteln in die Weser fließt. Eine Steigung schloss sich an, und auf dem Bromberg atmeten die Wanderer schon etwas schneller. Der Teuto-Wald und das Hermannsdenkmal grüßten herüber. Im Nadelwald wanderte man dann abwärts, hinein in einen schlanken, gleichmäßigen Hochwald, Wiesenwege schlossen sich an. Auf dem Saalberg schauten die Wanderfreunde ins Begatal, zum Köterberg, ins Weserbergland, und bei guter Sicht soll sich sogar der Brocken zeigen. Ein aus Holz geformter Zwerg mit Namensschild, so war an vielen Stellen der Weg markiert, schickte die Steinberger wieder ins Tal. Am Ende des Dornröschenwegs fanden sie dann den Stein, unter dem Zwerg Anton mit seinem Volk gelebt haben soll.

Foto: pr
Das Gruppenfoto gab Gelegenheit zu einer kleinen Verschnaufpause.