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10.04.2013 JHV der CDU Deckbergen-Steinbergen

Eine eigene 120 Seiten starke Chronik als Geschenk zur 35-Jahr-Feier

Pressemeldung Ute Schobeß / 10.4.2013

Steinbergen

„Wer kämpft der kann verlieren – wer gar nicht kämpft hat schon verloren!“ Mit diesen Worten stellt sich der CDU Bundestagskandidat Maik Beermann (Wahlkreis Nienburg/Schaumburg) anlässlich der Jahresversammlung des CDU Ortsverbandes Deckbergen-Steinbergen im „Steinberger Hof“ sehr motiviert vor. Jung und dynamisch blickt der 31-Jährige schon auf ein langes politisches Engagement seit 1997 zurück und begleitete viele Wahlkämpfe bevor er sich selbst zu diesem Schritt entschloss. Sein Terminkalender ist bestens bestückt und so ist er fast täglich in seinem großen Wahlkreis unterwegs, um möglichst viele Menschen zu treffen. „Ich lebe im Wahlkreis und so soll es auch bleiben“, hält Beermann fest, der keinesfalls bei einem Wahlerfolg die Anbindung an die Region aus den Augen verlieren will. Und diesen Klartext unterstreicht er auch auf seiner Website www.maik-beermann.de.

Vorsitzender Hans-Gerd Depping kann erfreulicherweise neben den 26 Teilnehmern seines 41 Mitglieder starken CDU-Verbandes auch den CDU Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer und den CDU Stadtverbandsvorsitzenden Veit Rauch begrüßen. Bei seinem Jahresrückblick geht Depping unter anderem auch noch einmal ganz gezielt auf das ihm besonders am Herzen liegende Steinberger Problem „Schandfleck Bahnhofsgelände“ ein. Der Vorsitzende, der stets unermüdlich eine „überparteiliche“ Arbeit favorisiert, kann sich nicht nur beste Kontakte zu Vereinen und örtlichen Feuerwehren auf die Fahnen schreiben. Sein Sinn für das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger ist sehr groß und lässt sich nicht immer alleine durch die Politik umsetzen. Das zeigt auch letztendlich die schon Jahrzehnte alte Historie des immer wieder auch politisch zitierten „Schandfleckes“, ohne bisher wirklich Abhilfe zu schaffen. So sprach Depping mit Bürgern, Vereinen, Betreibern der Bahn und natürlich auch dem Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer, in der Erwartung, dass alle zusammen doch sicher etwas bewegen können. „Und ich lasse nicht locker“, so Depping, der sich immer wieder aufs Neue über das Aussehen des Bahnhofsgeländes ärgert. Ein Konsens in Richtung Abhilfe kristallisiert sich nun mittlerweile als „Streif am Horizont“ heraus und Otto Deppmeyer (MdL) will finanzielle Fördermöglichkeiten in Hannover abklären. Auch die neue Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), Annette Bißmeier, hat trotz anfänglichen Zögerns und nach Gesprächen bei denen Missverständnisse auszuräumen waren, ihre Unterstützung zugesagt. „Die Politik kann es anschieben“, so Depping, „aber gerade wenn finanzielle Mittel fließen sollen, geht es beispielsweise nicht ohne einen Trägerverein!“ Die dörflichen Strukturen und auch eine gewisse „Verzahnung“ zwischen Politik, Vereinen und insbesondere auch dem VVV muss Depping seinen Mitgliedern gar nicht erst verdeutlichen, denn viele sind dort ebenfalls aktiv eingebunden. „Es geht nicht darum wer es letztendlich macht – sondern dass es gemacht wird!“ zieht Depping Fazit, und dass seine politische Fahne auch den Zusatz „Überparteilichkeit“ trägt ist nun wirklich allen klar.

Als Jubilare werden Ewald Bredow und Helmut Wirausky für 35 Jahre Parteizugehörigkeit mit einer Urkunde geehrt und Edelgard Legowski und Gisela Mundt (die leider nicht teilnehmen konnte) für 30 Jahre CDU.

Als neues/altes Vorstandsteam werden gewählt:
Vorsitzender Hans-Gerd Depping, Stellvertretende Vorsitzende Dorothee Heidel, Schatzmeister Udo Schobeß, Schriftführerin Ute Schobeß, Beisitzer Claudia Depping, Ewald Bredow, Lars Hildebrandt, Raimund Volkmer und August Beißner.

Landtagsabgeordneter Otto Deppmeyer macht dann deutlich, dass gerade die kommende Bundestagswahl extrem wichtig und auch gewinnbar sei. Unser Land ist das einzige mit so hohen Staatseinnahmen, wie es sie noch nie gab. Kanzlerin Angela Merkel hat da genau den richtigen Weg eingeschlagen, auch in Bezug auf Zypern, dass der „Schlendrian“ in der Welt ein Ende haben muss.
Als einziges Land sorgt auch Merkel für die Abschaltung der Atomkraftwerke. Eine gute Entscheidung, denn schon jetzt zeigt sich, dass Deutschland immer noch mehr Strom aus- als einführt.
Die niedersächsischen Wahlversprechen der neuen Regierung sieht Deppmeyer noch nicht unbedingt erfüllt oder eingelöst ohne weitere Problematik herbeizuführen. Selbst eine Abschaffung der Studiengebühren sei nur unter starker Kürzung in allen Bereichen und Ministerien möglich und das heißt letztendlich auch bei Lehrern und Polizei.

Veit Rauch lobt nochmals den engagierten Landtagswahlkampf der CDU Mitglieder vor Ort und den positiven Wahlausgang für Otto Deppmeyer. Die CDU Stadtratsfraktion hat sich zukünftig eine stärkere Unterstützung des Seniorenbeirates vorgenommen und hält die derzeit neu entfachte Diskussion zum Thema IGS für eine „überhastete Schulpolitik“, geprägt durch den Regierungswechsel in Niedersachsen.
Die CDU-Kreistagsfraktion diskutiert derzeit ganz aktuell über das neue Naturschutz-Gutachten, das letztendlich auch Einfluss auf den Bau von Windrädern haben wird.
Örtliche Themen fasst Udo Schobeß als CDU Ortsratsmitglied zusammen. Dazu gehören Trennsystem der Kanalisation, Bolzplatz, Sportentwicklungsplan und Neubau des Dorfgemeinschaftshauses. Das angedachte Regenrückhaltebecken kann Schobeß nicht befürworten. Sollte die Stadt das durchsetzen, kostet es viel Geld, das die Stadtwerke letztendlich nicht haben!

Den Abschluss gestaltete der CDU Verband als kleine, verspätete 35-Jahr-Feier. Jubiläumsdatum wäre der 20. Januar gewesen.
Als „Bonbon“ für diese Feierlichkeit hat die Schriftführerin Ute Schobeß mit viel Unterstützung aus den CDU-Reihen, unzählige Daten seit der Gründung 1978 zusammengetragen und in einer 120 Seiten starken Chronik zusammengefasst. Auch auf der Website www.cdu-deckbergen-steinbergen.de sind die Daten nach Jahrgängen bereits eingestellt. Das gedruckte Hochglanz-Ergebnis überreichte jedoch Hans-Gerd Depping jedem Mitglied, bevor dann alle zu einem hervorragenden kalt-warmen Buffet aus der eigenen Kasse eingeladen wurden.