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04.03.2017 Alternatives Angebot schaffen

Leserbrief zu: Schule Steinbergen

Schaumburger Zeitung / 4.3.2017

Steinbergen

Mit Bauchschmerzen lese ich immer wieder die Artikel zum Thema Grundschule in Steinbergen. Die einseitige Argumentation des Schulamtes wird gebetsmühlenartig wiederholt. So werden wieder und wieder all die vermeintlichen Probleme eines Schulstandortes Steinbergen genannt, die auf einen Schlag mit einer Veränderung der Schuleinzugsbezirke gelöst wären! Davon liest man aber nichts in der Zeitung.

Die Schulleitung in Deckbergen hat klar gesagt, dass sie den Standort nicht mehr haben möchte. Was ist dann so schlimm, dass wir als Steinberger nach einer Alternative suchen, um den Standort zu erhalten? Es gibt nur zwei Varianten: Schule zu und das Gebäude ist leer oder eine Alternative.

Ich sage: Alternative! Dass eine Grundschule in freier Trägerschaft nicht gut ankommt bei der Schulleitung in Deckbergen, ist ja klar. Denn diese würde dann im „Wettbewerb“ zu der Grundschule in Deckbergen stehen. Denn der Standort in Steinbergen ist einmalig mit „eigener“ Kita + „eigener“ Sporthalle + „eigenem“ Schwimmbad. Und dass solche Schulen gut angenommen werden, sieht man in Bückeburg mit der Immanuel-Schule. Dort wird bereits erfolgreich eine „Grundschule in freier Trägerschaft“ betrieben. Man sollte bei der Diskussion nicht vergessen, eine Grundschule in freier Trägerschaft darf jedes Kind besuchen. Also auch Kinder, die nicht aus Steinbergen kommen. Somit wird für ganz Rinteln ein alternatives Angebot geschaffen. Aber das Wichtigste ist: Die Eltern entscheiden, welches Angebot sie für ihre Kinder möchten!

Sascha Gomolzig, Rinteln